Die beliebtesten Hunderassen in Deutschland

Das sind die beliebtesten Hunderassen in Deutschland

Der Hund ist und bleibt der beste Freund des Menschen. Einen Hund als Haustier zu halten erfreut sich in der Bundesrepublik anhaltender Beliebtheit. Kein Wunder, denn es ist einfach wunderschön, nach Hause zu kommen, und da ist jemand, der einen mit aufgeregtem Schwanzwedeln und viel Freude begrüßt. Und auch bringen die Hunde ihre Herrchen dazu, regelmäßig an die frische Luft zu gehen und sich zu bewegen – und zwar bei schönstem, wie auch bei schrecklichstem Wetter. Hunde haben sich im Leben der Menschen mit langer Tradition einen festen Platz als treuer und verlässlicher Wegbegleiter gesichert.

Hunde sind eifrige und intelligente Tiere. Dabei sind sie aber gleichzeitig lieb zu Kindern, ausgeglichen und eignen sich damit optimal als ein vollwertiges Familienmitglied. Und es gibt so viele Rassen, die alle über ihre ganz eigenen und individuellen Charakterzüge verfügen, dass es ganz schön schwierig sein kann, den richtigen für seine eigene Familie auszuwählen, so dass alle, Mensch und Hund, anschließend lange gemeinsam glücklich und zufrieden leben.

Dennoch gibt es eine Hunderassen, die sich in Deutschland ganz besonderer Beliebtheit erfreuen. Der Labrador ist in Deutschland definitiv auf der Nummer 1 der Beliebtheitsskala. Kein Wunder, denn Labradore sind besonders fleißig und intelligent, haben ein ruhiges Wesen und sind sehr verträglich, sowohl mit Kindern als auch mit anderen Tieren. Aufholen tut auf der Beliebtheitsskala aktuell der Dackel – er räumt das Feld der beliebtesten Hunderassen von hinten auf und landet auf dem 10. Platz

Durch eine Auswertung der in der Bundesrepublik abgeschlossenen Haftpflichtversicherungen für Hunde, ist es dem Onlineportale für Vergleiche, Check 24 (siehe hier), gelungen, ein komplettes Ranking des aktuellen Jahres über die am häufigsten vertretenen Hunderassen aufzustellen. Den Siegerplatz erlangte hier also der Labrador Retriever.

  1. Labrador
  2. Französische Bulldogge
  3. Chihuahua
  4. Jack Russell Terrier
  5. Golden Retriever
  6. Deutscher Schäferhund
  7. Australian Shepherd
  8. Yorkshire Terrier
  9. Bolonka Zwetna
  10. Dackel

Das Ranking im Ganzen

Wie bereits erwähnt, hat sich der Labrador den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala geschnappt. Dahinter folgen eher kleinere Exemplare: Auf Platz 2 ist die französische Bulldogge gelandet, vor dem kleinen Chihuahua. Den vierten Platz hat sich ein sehr quirliger Geselle geangelt: Hier findet sich der Jack Russel Terrier. Hinter ihm kommen zwei große Rassen, auf dem fünften Platz der Golden Retriever, knapp dahinter auf Platz 6 der Klassiker unter den Hunden, der deutsche Schäferhund. Auf Platz 7 geht es weiter mit dem Australien Shepherd, danach findet sich auf dem achten Platz wieder ein Terrier, nämlich der Yorkshire Terrier. Die letzten Plätze der Top 10 haben der Bolonka Zwetna und der Dackel für sich beansprucht.

Vizesieg für die französische Bulldogge

Der Sieg des Labradors ist Teil einer wahren Erfolgstradition, denn den Titel des beliebtesten Hundes sicherte er sich damit schon zum sechsten Mal in Folge. Im Vergleich zu den Ergebnissen des Vorjahres hat sich auch auf den dahinter folgenden Plätzen nicht allzu viel getan. Den zweiten Platz hat die französische Bulldogge nämlich bereits zum dritten Mal belegt.

Generell lässt sich der Trend erkennen, dass die Deutschen sich eher für die kleineren Hunderassen begeistern können, das zeigt auch die Platzierung von Jack Russel Terrier und Chihuahua auf dem dritten und dem vierten Platz. Der danach platzierte Golden Retriever ist ein wahrer Klassiker unter den Familienhunden.

Der eigentliche Sieger der Herzen in diesem Ranking ist allerdings der Dackel. Die süßen Schlappohren des Jagdhundes haben dafür gesorgt, dass er in diesem Jahr ganze elf Plätze aufholen konnte und damit auf Platz Zehn der beliebtesten Hunderassen gelandet ist.

Plätze gutmachen konnte ebenfalls die russische Rasse Bolonka Zwetna. Der kleine Schoßhund hat sich von Platz 12 auf Platz neun tapfer vorgekämpft. Nicht in die Top 10 geschafft hat es eine Rasse, die dafür eine unfassbar hohe mediale Präsenz hat, scheinbar aber als tatsächliches Haustier nicht allzu beliebt ist: Der Mops. Und auch der Border Collie konnte es nicht in die zehn beliebtesten Hunderassen der Deutschen schaffen. Auch der Pekinese fällt in der Beliebtheit etwas ab.

Welche Hunderasse sich gerade besonders hoher Beliebtheit erfreut, hängt vor allem mit dem Alter der Besitzer zusammen. Bei Menschen über 30 liegt die Rasse des Labradors ganz weit vorne, bei der jüngeren Generation der Menschen zwischen 18 und 29 Jahren steht die französische Bulldogge höher im Kurs. Mit steigendem Alter wächst also auch das Interesse für die größeren Hunderassen. Schäferhund, Golden Retriever und Labrador sind nämlich auch besonders bei den über 55-jährigen sehr beliebt.

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