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Der Terrier – die kleinen bis mittelgroßen Familienhunde – wurden ursprünglich für die Jagd gezüchtet und darauf trainiert Füchse und …

Der Terrier – die kleinen bis mittelgroßen Familienhunde – wurden ursprünglich für die Jagd gezüchtet und darauf trainiert Füchse und Dachse aus ihren unterirdischem Bau zu treiben. Der Name stammt aus dem französischem und leitet sich von “terre” (Erde) ab. Heutzutage werden Terrier für unterschiedliche Einsatzbereiche gezüchtet – aber hauptsächlich als Familienhund und einige als Jagdhunde.
Viele verbinden den Namen “Terrier” mit dem Begriff “Kampfhund“. Dies ist jedoch gänzlich falsch – Terrier besitzen ein sanftes Wesen und sind nicht bösartig oder gefährlich.
Terrier ist nicht gleich Terrier. Haben auch alle die gleichen Wesensmerkmale und -züge, so unterscheiden Sie sich doch in ihrem Erscheinungsbild.

Folgende Terrier-Rassen gibt es:
Der Terrier verdankt seinen Namen dem lateinischen Wort „terra“ (Erde). Bereits die alten die Römer zeigten Zeugnisse der Hunderasse, im Mittelalter wurden die Terrier ausführlicher und öfters erwähnt. In ihrer Heimat – den britischen Inseln – hielten sie die Pferdeställe fast frei von Ungeziefer, große Ratten stellten hier kein Problem (sie wurden als Weltmeister im Rattentotbeißen bezeichnet) und schützten die Hühner, Hasen und Tauben vor Füchsen und Mardern. Füchse verfolgten sie bis zu ihrem Bau und trieben diese von dort wieder hinaus. Terrier wurden durch diese Eigenschaft damit zum beliebtesten Begleiter bei Fuchsjagden – denn es stellte sich heraus, dass sie furchtlos waren.

Terrier werden in 4 Gruppen eingeteilt: in die Zwerg-Terrier, den bullartigen Terriern, sowie den niederläufigen und den hochläufigen Terriern. Im Wesentlichen unterscheiden sich die Rassen nur durch ihr Aussehen, ihre Größe und ihr Gewicht, die Wesenszüge verbinden alle Rassen miteinander.
Der größte Terrier ist der Airedale Terrier mit einer Widerristhöhe von bis zu 60 Zentimetern und einem Gewicht von bis zu 30 Kilogramm. Der Kleinste mit einer Widerristhöhe von maximal 15 cm und einem Minimalgewicht von 3 Kilogramm ist der Yorkshire Terrier.
Weitere Unterschiede gibt es in der Struktur und Farbe des Fells. Diese geht von kurz, drahtig, über geschmeidig und lang, sowie von weiß, hellgrau, über braun bis hin zu schwarz.
Terrier sind sehr eigenständig und sind für ihre Dickköpfigkeit und ihren Eigensinn bekannt. Sie sind voller Energie und haben ein sehr offenes Wesen. Ihr Jagdtrieb ist sehr ausgeprägt, einer Rauferei oder Balgerei sind sie nicht abgeneigt und besonders die kleinen Rassen – wie der Yorkshire Terrier – neigt zu einer ausgeprägten Selbstüberschätzung und zettelt mit jedem Hund – egal ob groß oder klein – einen Streit an.
Terrier sind sehr lernfähige und intelligente Hunde. Bereits im Welpenalter muss einem Terrier konsequent klar gelegt werden, wer das Sagen hat, da sie sehr schnell ihre dominante Seite kennenlernen und auch ausleben. Terrier zeichnen sich durch ihren außergewöhnlichen Mut und ihrer Cleverness aus. Als Familienhund spielen und toben sie gerne mit Kindern, sind robust und nicht anfällig auf Krankheiten.

Das Portrait der Terrier-Hunderasse zeigt ihre vielseitigen Eigenschaften, ihren mutigen Charakter und ihre unerschütterliche Energie, die sie zu lebhaften und treuen Begleitern machen. Wer sich für einen Terrier entscheidet, muss einige wesentliche Punkte beachten, dass das Zusammenleben nicht zu einem Kampf wird.
Von Anfang an muss der Besitzer/ die Besitzerin zeigen, dass er oder sie das Sagen hat. Ihm darf kein Raum gegeben werden, um seine Selbstüberschätzung ausleben und seine dominante Seite entdecken und ausleben zu können. Er braucht die mentale und körperliche Herausforderung um seine Energie austoben zu können.
Die Haltung um Allgemeinen ist problemlos, da der Terrier keine Ansprüche auf seine Umgebung macht. Er kann sowohl in einer Wohnung als auch in einem Haus gehalten werden. Im Freien oder bei Spaziergängen muss der Terrier an der Leine gehalten werden, da er einen sehr starken Jagdtrieb besitzt. Terrier können sehr gut erzogen und ausgebildet werden. Basis hierfür ist eine konsequente Erziehung mit klaren Ansagen – man sollte die Erziehung nicht unterschätzen.
Terrier sind ausgesprochen pflegeleicht, lediglich wer einen mit kurzen Fell besitzt, muss dieses in regelmäßigen Abständen schneiden lassen. Der Fell- bzw. Haarverlust ist auf ein Minimum beschränkt.
Die Lebenserwartung der Terrier liegt nicht selten bei über 15 Jahren, da sie sehr robust und daher auch nicht Krankheitsanfällig sind. Ausgenommen sind extrem kleine Rassen, diese haben meist eine kürzere Lebenszeit.
Wer einen Terrier als Familienmitglied bei sich aufnehmen müsste, kauft diesen am besten bei einem Züchter der einem Zuchtverein angeschlossen ist. Wer einem armen und verwaisten Tier ein Zuhause bieten möchte, kann auch in Tierheimen nachfragen.
Die Kosten eines Terriers bei einem Züchter liegen zwischen 1.000 und 1.500 Euro.

Terrier sind richtige Energiebündel – sie brauchen mentale und körperliche Herausforderungen. Sportliche Aktivitäten sind dafür bestens geeignet. Terrier eignen sich für alle Hundesportarten und begleiten ihr Frauchen oder Herrchen liebend gerne zum Joggen oder Radfahren, aber auch zum Reiten. Sie lieben Spaß, lassen kein Abenteuer aus, balgen und toben sehr gerne mit Kindern herum. Hier ist es aber besonders wichtig, dass der Hund seine Rolle und seine Stellung in der Familie kennt und seine Selbstüberschätzung nicht ausleben kann.
Terrier sind in Sachen Ernährung problemlos, die Menge an Futter ist aber von Rasse zu Rasse verschieden. Rassen welche jedoch auf Äußerlichkeiten gezüchtet werden neigen zu Allergien – dies kann eine spezielle Diät und Ernährung erforderlich machen. Hauptsächlich sollte die Nahrung aus Fleisch, Getreide und Gemüse, sowie Obst bestehen und in Form von Trocken- und Nassfutter angeboten werden.