Singles mit Hund – So gelingt die Partnersuche

Hunde gelten als die besten Freunde des Menschen. Insbesondere für Singles ist der Hund oft ein enorm wichtiger Bestandteil des Lebens.
Man muss nicht in eine leere Wohnung heimkommen. Der Hund sorgt dafür, dass man regelmäßig an die frische Luft kommt. Und er ist einfach ein treuer Begleiter. Aber einen menschlichen Partner ersetzen kann er eben doch nicht. Und so sind viele Singles mit Hund noch auf der Suche nach einem passenden Menschen. Dabei kann der vierbeinige Begleiter durchaus von Bedeutung sein, nicht nur bei der Auswahl, sondern auch bei der Suche. Der potentielle Partner sollte natürlich den Hund wenigstens akzeptieren (und umgekehrt). Idealerweise mag er sogar ebenfalls Hunde und hat vielleicht selbst einen. Aber der Hund kann bei der Partnersuche auch noch auf andere Weise eine Rolle spielen, denn er hat ein nicht zu unterschätzendes Flirtpotential.

Attraktivitätsbonus Hund

Auch wenn wir uns immer wieder vornehmen, nicht so sehr nach Äußerlichkeiten zu gehen, beim Kennenlernen ist der erste Eindruck oft entscheidend. Mehr oder weniger unbewusst neigen wir alle dazu, die Menschen die uns begegnen zu bewerten, auch ohne sie wirklich kennengelernt zu haben. Anhand dessen was wir sehen, schreiben wir erste mögliche Charaktereigenschaften zu. Ob wir jemanden sympathisch oder unsympathisch finden, entscheidet sich also recht schnell – und anderen Menschen geht es mit uns genauso. Hundehalter können in dieser Hinsicht punkten. Ihnen werden besonders häufig bestimmte positive Eigenschaften zugesprochen. Mit ihnen wird eine aktive und gesellige Lebensart in Verbindung gebracht. Zudem werden ihnen Charaktereigenschaften wie Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen zugeschrieben. Viele Menschen sehen das als attraktive Merkmale bei einem Partner. Unsicherheit und Ängstlichkeit werden dagegen kaum mit dem Besitz eines Hundes verknüpft. Das ist vermutlich nicht zufällig so. Viele Hundehalter werden wohl bestätigen können, dass man sich in Begleitung des vierbeinigen Gesellen wohler und selbstsicherer fühlt, was man entsprechend auch ausstrahlt. Der Hund kann also durchaus zu einem positiven ersten Eindruck verhelfen und das Interesse potentieller Partner wecken. Aber das ist noch nicht alles…

Vierbeinige Flirthilfe zur Partnersuche

Seien wir ehrlich: Jemanden zu finden, der einem attraktiv erscheint, ist normalerweise kein Problem – ob nun mit oder ohne Hund. Die weitaus größere Barriere ist für die meisten Menschen da schon eher die erste Kontaktanbahnung. Sicher, manchen von uns liegt das Flirten im Blut, aber die Scheu vor dem Ansprechen ist wahrscheinlich verbreiteter. Kein Wunder, bei so vielen möglichen „Stolperfallen“. Man möchte nicht aufdringlich wirken, sich keinen „Korb“ einfangen und auch nicht nach dem ersten Satz in ein peinliches Schweigen geraten.
Singles mit Hund haben da große Vorteile. Für sie ergeben sich Kennenlernsituationen oft zufällig, unverbindlich und wie von selbst. Ist der Hund dabei, kann die Ansprache ganz unkompliziert über das Thema Tier erfolgen („Was für ein hübsches Tier. Welche Rasse ist das denn?“).
Besonders gut funktioniert das, wenn sich zwei Hundebesitzer begegnen. Durch die regelmäßigen Spaziergänge trifft man sich wahrscheinlich häufiger. Es ergibt sich schnell ein gemeinsames Thema und auch für erste Verabredung liefern die Hunde das passende „Alibi“. Die unverbindliche Anregung man könne ja gemeinsam Gassi gehen, damit die Hunde miteinander spielen können, kommt sicher viel leichter über die Lippen, als die Frage nach einem gemeinsamen Abendessen. Damit ist die erste große Hürde schnell überwunden.
Hunde haben also einen hohen Flirtfaktor und erleichtern die Kontaktaufnahme.

Chancen erhöhen durch entsprechende Freizeitgestaltung

Singles mit Hund haben also gute Flirtchancen. Sie wirken attraktiv und kommen leichter in Kontakt. Allerdings muss der passende Kontakt natürlich erstmal gefunden werden. Die Chancen bald einem passenden Partner zu begegnen, können Singles mit Hund noch erhöhen, indem sie ihre Freizeitgestaltung mit dem Hund entsprechend anpassen. Lange einsame Spaziergänge durch Wald und Feld sind sicher eine tolle Sache. Aber potentielle Flirtpartner sind dabei eher selten. Anders sieht es in belebten Parks, auf einer Hundewiese oder einem Hundeplatz aus. Auch in einer Hundeschule lernt man andere Hundebesitzer kennen. Wenn also noch etwas Erziehungsbedarf besteht, kann sich das für Hund und Herrchen oder Frauchen lohnen. Das geht übrigens nicht nur mit Welpen, sondern auch mit erwachsenen Hunden. Alternativ werden vielleicht Agility-Kurse oder ähnliches angeboten. In den meisten Städten gibt es zudem Hundetreffs, bei denen sich Hundebesitzer zu gemeinsamen Aktivitäten mit ihren Hunden verabreden. Diese finden sich in Zeitungsinseraten und natürlich in entsprechenden Onlineforen und -gruppen.
Kontaktmöglichkeiten für Menschen mit Hund lassen sich also finden. Und ganz nebenbei profitiert davon natürlich auch der Vierbeiner. Er bekommt reichlich Kontakt zu Artgenossen und verbringt gleichzeitig viel Zeit mit Herrchen oder Frauchen. Auch wenn kein passender Partner dabei gefunden wird, bereichern solche Aktivitäten das Leben von Hund und Mensch.

2+2=4? Aus Single mit Hund wird Vergeben zu Viert

Natürlich ist ein Hund keine Garantie, den idealen Partner zu finden. Und auf keinen Fall sollte er als Instrument dazu gesehen werden. Niemand sollte sich einen Hund anschaffen, nur um damit auf Partnersuche zu gehen. Der treue vierbeinige Begleiter sollte um seiner selbst Willen geliebt werden. Wie so viele andere Lebensbereiche auch, kann ein Hund dabei aber unsere Kontaktmöglichkeiten bereichern und damit die Chancen erhöhen, dass zusammen findet, was zusammen gehört. Und vielleicht finden dann ja bald häufiger Spaziergänge zu viert statt…