Warum der Vierbeiner einsamen Menschen so sehr hilft

Einsamkeit gehört zu den schlimmsten Gefühlen überhaupt. Heute sind immer mehr Menschen Single und wollen dennoch nicht einsam sein. Wer die Einsamkeit besiegen möchte, indem ein Partner mit in das Leben kommt, der kann sich kultivierte Singles ansehen, die gleiche Interessen teilen. Oder sich einen Vierbeiner in das Leben holen – was immer hilft.

Hunde und Katzen – eine Liebe für das Leben

Hast du selbst Haustiere oder hattest bereits welche in deinem Leben? So ziemlich alle Menschen, die Tiere haben, mit diesen aufgewachsen sind oder irgendwann das Glück hatten, eine der Samtpfoten im eigenen Leben zu haben, haben es nicht bereut. Es ist einfach eine schöne Erfahrung, mit Tieren zusammenzuleben. Tatsächlich wurde schon herausgefunden, dass Tiere sehr gut gegen Einsamkeit helfen, die durch die immer weiter zunehmende Anonymität in unserer Gesellschaft weiter zunimmt.
Es gibt trotzdem nur in jedem dritten Haushalt Tiere, wobei hier nicht in reine Hunde- und Katzenhalter unterschieden wird, sondern grundsätzlich alle Tiere gezählt werden. Das ist tatsächlich nicht so viel, da Tiere sogar bei der Bewältigung von Stress helfen können und Depressionen vorbeugen. Einsamkeit führt schließlich nicht nur dazu, dass du dich schlecht fühlst und unzufrieden mit deinem Leben bist. Es kann sogar so weit gehen, dass Depressionen oder zumindest depressive Störungen ausgelöst werden, weil die Einsamkeit als übermächtig empfunden wird.
Da das Gesundheitssystem durch die höhere Zahl von Erkrankten an einer Depression stark belastet wird, können Haustiere wirklich helfen. Und sogar das Gesundheitssystem entlasten, auch wenn es im ersten Moment vielleicht etwas weit hergeholt klingt.
Wusstest du zum Beispiel, dass der Hund oft als bester Freund des Menschen und als ein echtes Familienmitglied angesehen wird? Oder das durch das Schnurren der Katzen sogar der Blutdruck gesenkt wird? Beides ist tatsächlich der Fall und alleine die kuschelige Gesellschaft und das Gefühl, wirklich gebraucht zu werden, kann hier regelrechte Wunder bewirken. Deshalb ist es für die meisten Menschen so, dass Katzen und Hunde eine echte Liebe für das Leben bedeuten, wenn man sich nur öffnet und es zulässt. Man muss sich nur trauen und ein Tier adoptieren.

Gründe für tierische Begleiter – gerade für Singles

Viele Singles leben entsprechend alleine und teilen sich ihren Wohnraum nicht mit einer Wohngemeinschaft oder mit der Familie. Selbst alleinerziehende Singles mit Kindern fühlen sich dennoch oft einsam, da niemand zum Kuscheln im Alltag da ist. Oder zum Reden. Zwar können weder Hunde noch Katzen sprechen, doch sie sind die perfekten Begleiter zum Kuscheln. Egal ob du mit einer Katze auf der Couch oder im Bett liegst und durch das Schnurren direkt entspannter wirst oder ob du einen Hund hast, der dich bedingungslos liebt – Einsamkeit hat kaum eine Chance durch die Vierbeiner.
Hundebesitzer gehen viel spazieren und sitzen eben nicht nur in den eigenen vier Wänden herum, was die Einsamkeit ganz sicher nicht verbessern würde. Und sie lernen vielleicht andere Hundebesitzer kennen, die gleiche Interessen haben und mit denen ein gemeinsamer Spaziergang noch schöner ist. Katzenbesitzer wissen, dass ihre Fellnasen Zeit für sich und meist auch Zeit zum Kuscheln brauchen und fühlen sich in ihrer Wohnung direkt weniger einsam. Gerade Singles haben daher viele Gründe für tierische Begleiter. Das gilt natürlich auch für Singles mit Kindern und nicht nur für Singles die ganz alleine leben. Vermutlich vertreiben auch Vögel oder Kaninchen die Einsamkeit, doch Hunde und Katzen sind quasi Profis, wenn es um diese Aufgabe geht.

Dieses Gefühl, nicht in eine leere Wohnung heimzukommen ist einer der großen Vorteile, wenn es um Hunde oder Katzen geht. Da aber selbst das noch so verschmuste Haustier den menschlichen Partner nicht dauerhaft ersetzen kann, ist es für viele Singles mit Hund wichtig, doch nach einem Partner suchen zu können. Da Hunde und Katzen aber nicht immer akzeptiert oder gewollt werden, macht es Sinn, nach Gleichgesinnten zu suchen.
Denn der Hund oder die Katze bleibt und nicht aufgrund des neuen Partners weichen muss, sollte hier von Anfang an nach einem Partner gesucht werden, der Fellnasen auch im eigenen Leben haben möchte. Das wird in jedem Fall Problemen vorbeugen und ist daher immer eine gute Lösung, wenn es um die Partnersuche für Hunde- oder Katzenbesitzer geht.

Einsamkeit durch Fellnasen bekämpfen

Gerade Singles suchen oft nach Gesellschaft durch Fellnasen, wie Hunde und Katzen zu Recht liebevoll von ihren Besitzern genannt werden. Ein Hund oder Katzen schaffen es, dass du dich gebraucht fühlst, schenken dir Aufmerksamkeit und Gesellschaft und helfen dabei, dass du dich nicht einfach hängen lässt, wenn es gerade schwieriger wird. Auffällig ist auch, dass beispielsweise jetzt in der Corona-Zeit viele Menschen deutlich einsamer sind, als es sonst der Fall war. Was natürlich auch kein Wunder ist. Das hat dazu geführt, dass gerade Hundezüchter einen regelrechten Ansturm erlebt haben und die Nachfrage nach einem Welpen so groß war wie schon sehr lange nicht mehr.
Vielleicht kennst du es ja auch aus deinem eigenen Umfeld und hast festgestellt, dass immer mehr Menschen jetzt in der Zeit der Pandemie mehr Haustiere adoptiert haben. Im persönlichen Fall waren es übrigens zwei Babykatzen, die wirklich sehr gut gegen das Gefühl von Einsamkeit helfen. Das ist auch nicht das einzige Beispiel, da gerade Hunde- und Katzenbabys sehr oft adoptiert werden, wenn es darum geht, weniger einsam zu sein. Das schöne ist aber, dass nicht nur Tiere vom Züchter zur aktuellen Zeit mehr nachgefragt werden. Auch bei Hunden aus dem Tierheim gibt es beispielsweise in Hamburg jetzt eine größere Nachfrage.
Das ist nicht nur für die Menschen schön, die weniger einsam sind und sich mehr getröstet fühlen, sondern natürlich auch für die Tiere, die einen guten Ort zum Leben brauchen. Am Ende wirst du selbst nicht nur viel weniger einsam sein, wenn du dich auf ein Tier einlässt, sondern kannst auch noch Tieren helfen. Schließlich ist das Leben in einem Tierheim oder gar auf der Straße alles andere als schön. Da Haustiere sogar gegen Depressionen helfen und diesen vorbeugen können, ist es einen Versuch wert, sich Zeit für ein Haustier zu nehmen. Die Verantwortung ist am Ende viel weniger groß oder gar belastend, als man es vielleicht annimmt.