Wo kann man in der Stadt Essen entspannt mit Hunden Gassi oder spazieren gehen?
Essen ist eine tierfreundliche Stadt. Sie tut viel für die zahlreichen Hunde- und Katzenfreunde. Ein Beispiel dafür sind die zahlreichen Hundewiesen. § 7 Absatz 2 der Ordnungsbehördlichen Verordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung der Stadt Essen schreibt Hundebesitzern vor, ihre Hunde auf öffentlichen Flächen, etwa in Anlagen und Fußgängerzonen, an einer Leine von max. 1,50 Metern zu führen.
Eine Ausnahme besteht auf den mit entsprechenden Hinweisschildern gesondert ausgewiesenen Hundewiesen. Davon gibt es in Essen immerhin 29 Stück. In allen Essener Bezirken (I - IX)gibt es eine Hundewiese. So z. B. im Helenenpark, im Hallopark, in der Grünanlage Henglerstraße, in der Grünanlage Bochumer Landstraße, usw.
Die einzelnen Standorte können auf der Internetseite der Stadt Essen abgerufen werden. Auf den grünen Auslaufflächen der Hundewiesen können sich die Vierbeiner nach Herzenslust austoben, während sich Herrchen und Frauchen unterhalten. Doch selbst auf Hundewiesen herrschen Regeln. Das Landeshundegesetz für das Land Nordrhein-Westfalen schreibt für bestimmte Hunderassen (z. B. American Staffordshire Terrier, Pitbullterrier, Rottweiler u. w.) eine Leinenpflicht auch auf Hundewiesen vor.
Ansonsten gilt insbesondere auf der Hundewiese wie auch bei sonstigen Gassirunden generell eine Beseitigungspflicht für den Hundekot. Obwohl es die Pflicht der Halter ist, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner zu beseitigen, hat die tierfreundliche Stadt Essen zur Unterstützung der Hundebesitzer im Stadtgebiet etwa 20 Hundekotbeutel-Spender samt Entsorgungsbehälter verteilt.






