{"id":181,"date":"2019-07-07T10:40:17","date_gmt":"2019-07-07T08:40:17","guid":{"rendered":"https:\/\/tierisch-verliebt.de\/magazin\/?p=181"},"modified":"2025-11-12T12:00:59","modified_gmt":"2025-11-12T11:00:59","slug":"getreidefreies-futter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tierisch-verliebt.de\/magazin\/getreidefreies-futter\/","title":{"rendered":"Getreidefreies Futter f\u00fcr den Hund &#8211; Ja oder Nein?"},"content":{"rendered":"<p>Der Hund ist der beste Freund des Menschen. Nicht nur Menschen m\u00fcssen gesund essen, sondern auch die Vierbeiner. <!--more--> Die Regel ist viel Fleisch, etwas Gem\u00fcse und so wenig Getreide wie m\u00f6glich. So lautet zumindest die Formel f\u00fcr viele Hundebesitzer. Deswegen fragen sich die Betroffenen, ob eine Hundeern\u00e4hrung ohne Getreide nicht besser w\u00e4re. Getreide im Futter soll als minderwertig oder gar sch\u00e4dlich gelten. Jedoch stimmt das nicht ganz. Oft werden dem Getreide Allergien oder Unvertr\u00e4glichkeit vorgeworfen. Im Grunde genommen m\u00f6chte jeder Hundebesitzer nur das Beste f\u00fcr sein Tier. Ob die Hunde vollkommen ohne Getreide auskommen und dabei gesund leben, wird im folgenden Artikel erkl\u00e4rt.<\/p>\n<h2>Welche N\u00e4hrstoffe liefert das Getreide?<\/h2>\n<p>Bevor es an die Frage geht, ob Getreide gut oder schlecht f\u00fcr den Hund ist, m\u00fcssen zun\u00e4chst die im Getreide enthaltenen N\u00e4hrstoffe genauer betrachtet werden. Grunds\u00e4tzlich gibt es unterschiedliche Arten von Getreide. Unterschieden wird zwischen:<\/p>\n<ul>\n<li>Weizen<\/li>\n<li>Hafer<\/li>\n<li>Gerste<\/li>\n<li>Reis<\/li>\n<li>Dinkel<\/li>\n<li>Roggen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nat\u00fcrlich gibt es noch weitere Arten von Getreide. Je nach der Art sind verschiedene N\u00e4hrstoffe enthalten. Dazu z\u00e4hlen wichtige Vitamine, Kohlenhydrate, Eiwei\u00dfe, Fette sowie Mineralstoffe. Des Weiteren werden dem K\u00f6rper Spurenelemente zur Verf\u00fcgung gestellt. Reis enth\u00e4lt zum Beispiel viele Mineralstoffe wie Magnesium und Kalium. Auch Vitamine und Fols\u00e4ure sind vorhanden. Viele fragen sich, warum Getreide im Hundefutter ist. Der Hund stammt vom Wolf ab. Mit Laufe der Jahre wurde dieser immer mehr von den Menschen domestiziert. Der Hund ist mittlerweile in der Lage st\u00e4rkehaltige Nahrung zu verdauen.<\/p>\n<h2>Welche N\u00e4hrstoffe brauchen Hunde?<\/h2>\n<p>Um das Thema besser zu verstehen wird ein Blick in den N\u00e4hrstoffbedarf eines Hundes geworfen. Sie sind die Nachfahren der W\u00f6lfe und ben\u00f6tigen in erster Linie viel Protein bzw. Eiwei\u00df. Es handelt sich dabei um den Hauptbestandteil f\u00fcr die Zellerneuerung. Wichtig f\u00fcr jeden Hund ist daher Fleisch. Entscheidend f\u00fcr die Proteine ist die Sorte und Qualit\u00e4t des Fleisches. So k\u00f6nnen die Proteine leichter verwertet werden. Als gute Eiwei\u00dftr\u00e4ger gelten unter anderem:<\/p>\n<ul>\n<li>Fisch<\/li>\n<li>Herz<\/li>\n<li>Muskelfleisch<\/li>\n<\/ul>\n<p>Tierische Nebenerzeugnisse wie Knochen gelten als unzureichende Lieferanten f\u00fcr Proteine. Doch selbst das beste Fleisch w\u00fcrde nicht f\u00fcr den N\u00e4hrstoffbedarf eines Hundes ausreichen. F\u00fcr ein gesundes Leben braucht es noch Wasser, Kohlenhydrate, Fette sowie Vitamine und Mineralstoffe.<\/p>\n<h2>Getreide im Futter f\u00fcr den Hund: ja oder nein?<\/h2>\n<p>Den Anteil an ben\u00f6tigten Kohlenhydraten kann der Hund aus verschiedenen Bestandteilen seines Futters ziehen. Dazu geh\u00f6ren beispielsweise Kartoffeln, Mais, Gerste oder Reis. Richtig verarbeitet ist Getreide definitiv gut f\u00fcr den Hund. Allerdings ist die Menge entscheidend. Denn zu viel Getreide liegt im Magen und wirkt sich auf die Stimmung des Hundes aus. Klassische Probleme sind dabei Durchfall. In manchen F\u00e4llen kann Getreide gar ein Ausl\u00f6ser f\u00fcr Allergien sein. Aus diesem Grund sollte der Anteil von Getreide im Futter des Hundes nur 10 Prozent oder weniger betragen. Mehr als 20 Prozent d\u00fcrfen es nicht sein.<\/p>\n<p>Kurz zusammengefasst l\u00e4sst sich sagen, dass Getreide nicht sch\u00e4dlich f\u00fcr den Hund ist, solange die richtige Menge gegessen wird. Der Wert liegt idealerweise bei 10 Prozent. Dann kann Getreide auch ein richtig guter Lieferant f\u00fcr die fehlenden N\u00e4hrstoffe sein.<\/p>\n<h2>Ges\u00fcnder durch Futter ohne Getreide?<\/h2>\n<p>Viele Hundebesitzer verzichten beim Futter auf Getreide, damit die Vierbeiner nicht an Allergien oder Magen-Darm-Beschwerden leiden k\u00f6nnten. Allerdings lassen sich wie oben bereits angesprochen wichtige N\u00e4hrstoffe aus den unterschiedlichen Getreidesorten ziehen. Wenn die individuellen Bed\u00fcrfnisse des Hundes beim Hundefutter ber\u00fccksichtigt werden, dann ist Getreide alles andere als sch\u00e4dlich. Die Menge ist dabei entscheidend.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem muss der Hund das Getreide vertragen. Es gibt n\u00e4mlich auch Rassen oder Hunde, die allergisch auf Getreideprodukte reagieren. Die Darmpassage ist bei den Vierbeinern recht kurz. Deswegen vertragen sie keine gro\u00dfen Mengen Getreide. Jedoch leben Hunde auch nicht unges\u00fcnder damit. Verglichen mit den W\u00f6lfen hat sich das Erbgut der Hunde mit Laufe der Zeit weiterentwickelt. Sie k\u00f6nnen viel mehr Produkte verdauen. Allerdings sollte es mit dem Getreide nicht \u00fcbertrieben werden.<\/p>\n<h2>Zu diesem Zeitpunkt sollte der Hund auf Getreide verzichten<\/h2>\n<p>Es gibt nat\u00fcrlich auch Situationen, an denen der Hund kein Getreide zu sich nehmen sollte. Eine Ern\u00e4hrung komplett ohne Getreide ist vor allem f\u00fcr Hunde mit einem empfindlichen Magen zu empfehlen. Auch h\u00e4ufig an Verdauungsproblemen leidende Hunde haben oft mit Verstopfung zu k\u00e4mpfen. F\u00fcr sie empfiehlt sich kein Getreide. Manche der Getreidesorten k\u00f6nnen unterschiedliche Reaktionen bei ihnen ausl\u00f6sen wie:<\/p>\n<ul>\n<li>Juckreiz an den Pfoten<\/li>\n<li>Ohren und Achseln jucken<\/li>\n<li>Verdauungsst\u00f6rungen wie Durchfall<\/li>\n<\/ul>\n<p>H\u00e4ufig sieht man die Hunde sich an den Pfoten lecken oder kratzen. Damit versuchen die ihren Juckreiz zu lindern. Deswegen kann es hin und wieder vorkommen, dass sich das Fell an der betroffenen Stelle entz\u00fcndet. Generell ist der Besuch eines Tierarztes anzuraten, wenn der Hund an Allergien oder Durchfall leidet. Es ist wichtig mit einem Facharzt \u00fcber die gesundheitlichen St\u00f6rungen des Hundes zu sprechen. Die Probleme k\u00f6nnen m\u00f6glicherweise auch einen anderen Ursprung haben. Nicht nur Getreide kann eine Allergie beim Hund ausl\u00f6sen, sondern auch Dinge wie:<\/p>\n<ul>\n<li>Rindfleisch<\/li>\n<li>Eier<\/li>\n<li>Kuhmilch<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es sollte also nicht alles auf das Getreide geschoben werden. Wichtig ist schnell zu handeln, damit es dem Hund wieder besser geht.<\/p>\n<h2>Welches Futter ist wann zu empfehlen?<\/h2>\n<p>Wenn es um Hundefutter geht, fallen immer wieder die Begriffe: getreidefrei, glutenfrei und hypoallergen. Beim hypoallergenen Futter werden h\u00e4ufige Allergene vermieden. Dort werden mehr auf seltene Fleischsorten wie die eines Pferdes, K\u00e4ngurus oder B\u00fcffel gesetzt. Ebenfalls nicht verwendet wird Weizen. Allerdings wird er manchmal durch Reis oder Mais ersetzt. Sollte der Hund eine Allergie dagegen haben, dann empfiehlt sich glutenfreies Futter.<\/p>\n<p>Eine Unvertr\u00e4glichkeit wurde bei Hunden seltener nachgewiesen als bei Menschen. Deswegen spielt es keine allzu wichtige Rolle. Verzichtet werden dabei auf Weizen, Roggen sowie Gerste. Jedoch werden Getreidesorten wie Reis, Mais und Hirse verwendet. F\u00fcr welches Futter sich letztendlich entschieden wird, h\u00e4ngt vom Hund ab. Sofern keine Allergie vorliegt ist etwas Getreide auf keinen Fall sch\u00e4digend und sogar gut f\u00fcr den Hund.<\/p>\n<h2>Was zeichnet getreidefreies Futter aus?<\/h2>\n<p>Generell gilt getreidefreies Futter als besonders hochwertig und leicht verdaulich. Der Hauptgrund sind der hohe Fleischanteil. Gerade Hunde brauchen eine Menge davon. Au\u00dferdem wird das Fleisch durch leckere Dinge wie Gem\u00fcse, Obst und anderen wichtigen \u00d6len erg\u00e4nzt. So bekommt der Hund ein gesundes Essen. Schwer verdauliche Produkte aus Getreide sind nicht enthalten. Au\u00dferdem ber\u00fccksichtigen die Hersteller beim Futter den Energie- und N\u00e4hrstoffbedarf. Denn dieses kann sich je nach Alter des Hundes unterscheiden. Speziell f\u00fcr Welpen wird getreidefreies Futter empfohlen. Bei erwachsenen Hunden sieht es schon wieder anders aus.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Viele Hundebesitzer lassen das Getreide aus der Nahrung ihres Hundes, da es vermutlich sch\u00e4digend f\u00fcr den Hund sein kann. Das ist im Grunde genommen nicht falsch. Jedoch kommt es auf den Hund an. Manche reagieren allergisch gegen die enthaltenen N\u00e4hrstoffe und andere hingegen haben keine Probleme damit. Wichtig ist die Menge an Getreide. Der Wert sollte niemals 20 Prozent der Ern\u00e4hrung \u00fcbersteigen. Ideal sind Werte bei 10 Prozent. Dann sollte es auch zu keinen Problemen trotz Getreide kommen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Hund ist der beste Freund des Menschen. 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